Herzlich Willkommen auf unserer Gemeindeseite!


Viele Christen sind verwirrt oder fühlen sich gar angegriffen, wenn man ihnen sagt, man lebe selber als Christ veggie. Dann kommen sofort Fragen auf und Reaktionen wie: „Yahushua hat auch Fleisch/Fisch gegessen!“ – Ist dem so? Hierüber haben wir auf unseren Seiten hier spezielle Links im Angebot, wo man sich genau informieren kann, dass es eben nicht der Fall war und Yahushua vegan lebte und lehrte.
Besonders erstaunlich oder vielmehr erschreckend ist, dass so viele Christen Tiere nicht als Lebewesen betrachten, sondern als Speise. Dann wird man von ihnen auf Bibelstellen aufmerksam gemacht, wo steht, dass es unter Christus keine Essensvorschriften gibt und man sich nicht wegen einer Speise entzweien dürfe! Diese Ansicht der sogenannten „Christen“ erschreckt uns immer wieder und lässt uns mit der Frage zurück: Wieviel sanftmütger, friedliebender, barmherziger und mitfühlender Yahushua mag wohl in solchen Menschen leben? Sehen diese Menschen („Christen“; jedoch sei hier ebenso anzumerken, dass auch Menschen anderer Glaubensrichtungen – wie Muslime – dasselbe Problem haben, wofür sich bereits viele vegan lebende Muslime einsetzen, dass auch in ihrer Religion Tiere geachtet werden) denn gar nicht, dass es nicht um eine Speise, um Essen, sondern um „Leben und Tod“ geht? Dass wir das Leben anderer Wesen in unseren Händen halten und damit total willkürlich umgehen ohne nachzudenken? Dass es um Mitgefühl geht? Barmherzigkeit? Erbarmen für ein anderes Lebewesen, auch wenn wir es nicht verstehen oder meinen, es sei „dumm“ und habe keine ewige Seele oder Gefühle? Darf ein Christ mutwillig einem anderen Geschöpf Gottes das Leben nehmen für seinen eigenen egoistischen Gaumengenuss, denn man gerade in der heutigen modernen Welt vollkommen ersetzen kann durch andere Nahrungsmittel, ohne sich am Leben anderer zu laben? Wie stellt man sich einen wahrhaftigen Christen vor? Wie ist unsere Vorstellung von Yahushua und seinem Verhältnis zu Tieren? Wozu kam Er auf diese Welt, was war Sein genauer Auftrag? Auf all diese und viele weitere Fragen geben wir auf unserer Gemeindeseite sowie in unserem speziellen Gemeinde-Infobuch genaue Antworten.

 

Unsere Veggie-Kirche ist die erste Gemeinde der Welt, die von Gott den Auftrag erhalten hat, alle Heiligen Gottes auf Erden für das Neue Jerusalem vorzubereiten und auszurüsten.

 

Der Schwerpunkt dieser Gemeinde liegt auf dem Garten Eden und das Leben vor dem Sündenfall – daher veggie. Adam und Eva lebten im Einklang mit den Tieren – die ebenso kein Fleisch aßen – und der Natur im Garten Eden und waren edel und gut. Diese Sehnsucht nach dem Anfang (oder nach dem Kommenden: dem Neuen Jerusalem in Form des Garten Eden) wird hier in dieser Gemeinde lebendig.

Am Anfang unserer Gemeinde (Frühjahr 2017) war unsere Gemeinde auch noch vegetarisch. Doch seit geraumer Zeit haben wir diesen Bereich vollständig aus unserer Mitte gelöscht, da durch vegetarische Lebensmittel (wie Milch, Eier, Käse etc) immer noch Tiere grausam gequält und misshandelt werden, weswegen wir nun nur noch vegan und frutarisch sind. Immerhin sind wir der Auffassung, dass Eier für die Hühner da sind, Milch für die Kuhkinder (oder Ziegenkinder) und diese „Lebensmittel“ im Grunde gar keine Lebensmittel sind und schon gar nicht für den Menschen.

 

Eins vorneweg: Da wir uns als eine Familie sehen – wie es der Urgedanke Christi an Seine Kirche gewesen ist -, duzen wir uns untereinander und deshalb ist bei uns das „Du“ eine geläufige Anrede. Es mag so manchen befremden und unhöflich erscheinen, jedoch ist Siezen in unseren Augen zu seriös und entfernend vom anderen Menschen, was wir nicht wollen. Zudem gehören diejenigen, die sich zu Yahushua als ihren Herrn bekennen, alle als Kinder Gottes zu der Familie Gottes und sind schon allein aus diesem Grund eine große Familie, die sich duzt. Gott spricht auch nicht durch Siezen, sondern durch Duzen zu uns. Und wir ebenso mit Ihm.

 

Fundamental in unserer Gemeinde ist, dass wir vegan oder frutarisch leben und wir uns weniger mit den fleischlichen Belangen befassen. Wir sind zudem davon überzeugt, dass die Bibel so, wie wir sie heute kennen, verfälscht wurde, was zum Beispiel die vegane Lehre von Yahushua ha-Mashiach (Jesus Christus) angeht, da die ersten Christen fleischlos lebten und sie sagten, dass sie dies von ihrem Herrn so gelehrt bekamen. Viele Teile der Bibel sind unserer Überzeugung nach (und dies meinen auch viele unserer Mitglieder) nicht richtig und nicht stimmig und im Laufe der Zeit verändert worden, sodass wir ebenso an außerbiblische Schriften wie „Das Evangelium des vollkommenen Lebens“ oder andere Schriften glauben. Wir als Initiatoren jedoch erhielten die Erkenntnis, dass die Textpassagen, wo es um „Gottpapa“ und „Gottmama“ geht, so nicht stimmen, denn Gott ist nur Papa und nicht Mama, oder, dass Yahushua gelehrt haben soll, dass man Milch trinken solle, dies jedoch niemals zur natürlichen Ernährung des Menschen gehörte (siehe Link "Anmerkungen" und Unterlink "Milch gehört nicht zur menschlichen Ernährung") und Satan Milch und Fleisch liebt und durch Absetzen dieser Ernährungsweise diesen aus einem „raushungern“ kann. Oder eine andere Schrift spricht von der „Erdenmutter“ und vom „Himmelsvater“, was wir bezüglich der Mutter so auch nicht vollständig annehmen als auch, dass Yahushua seine Wunderwerke abgesprochen werden in diesen Schriften, da er „lediglich“ Heilfasten und dergleichen lehrte und niemals jemanden von sich aus geheilt haben soll. Unserer Überzeugung nach ist und bleibt Yahushua dennoch Gott und damit der Wunder mächtig, wie wir alle, wenn wir in Vollmacht und Autorität beten, wenn wir zu Yahushua gehören, das macht aber seine Lehren, die den Tierschutz und die Fleischlosigkeit beinhaltet, nicht weniger wert. Es ist unserer Auffassung nach kaum möglich, in einer Welt, wo Satan so machtvoll herrscht, nur ein einziges Buch zu finden, wo die komplette Wahrheit verzeichnet ist, ohne, dass Satans Hand diese nicht verpfuscht hat. In der Bibel steht auch Wahrheit, aber nicht vollständig. In den außerbiblischen Schriften steht auch Wahrheit, aber nicht vollständig. So müssen wir mithilfe des Heiligen Geistes überall die kleinen Wahrheitsfetzen finden und zu einem Ganzen zusammenfügen, was auch Sinn ergibt, da sonst jeder – auch die Gotteslästerer – die eine Wahrheit lesen und sie verspotten können. Dies ist bereits geschehen, sodass die Schriften verfälscht und verstreut wurden. Der Fleischverzehr wurde als Willen Gottes verkauft und so meinen nun seit Jahrtausenden die Christen, ihnen sei es erlaubt, Fleisch zu essen ohne Reue. Satans Hand hat hier sehr machtvoll gewirkt. Aber so wollen wir nun das Original, die Originalbotschaft Yahushuas wieder hervorholen, wie sie die Urchristen gelehrt bekamen und die Tiere sowie die Natur unter unseren Schutz stellen.
Auch wenn einige Urschriften behaupten, Yahushua sei nie gekreuzigt worden, glauben wir dies schon. Nicht, weil es uns besser gefällt und wir nicht von unserer Indoktrination ablassen können, sondern weil wir in einer lebendigen Beziehung zu Gott stehen und wir von Ihm eingegeben bekommen haben, dass dies durchaus der Wahrheit entspricht, denn nur so konnte das Erlöserwerk Yahushua ha-Mashiach stattfinden. Wenn alles im christlichen Glauben angezweifelt und als verkehrt dargestellt wird - wo ist da noch unser Glaube? Woran halten wir uns? Dann ist Yahushua und Sein Lebenwerk null und nichtig. So haltem wir uns an Gottes Eingaben und glauben, was Er uns eingibt. Sonst wäre auch Sein Erlösungswerk gar nicht möglich gewesen und daher glauben wir auch an die Echtheit des sogenannten "Turiner Grabtuchs" (hierzu das sehr interessante und intensiv recherchierte Buch "Das Bluttuch Christi" von Michael Hesemann für alle Zweifler).





[Abb.: Yahushua wird bzw. hat bereits den Anfang, den Garten Eden (das Leben in der Herrlichkeit/Gegenwart Gottes), mit dem Ende, dem Neuen Jerusalem (erneut das direkte Leben in der Herrlichkeit/Gegenwart Gottes), miteinander verknüpft]

 

Wir leben ein Leben aus der vollen Liebe heraus, wir nehmen kein einziges Geschöpf Gottes von unserer Liebe aus und leben nur gegenüber den Menschen unsere Barmherzigkeit aus – wie es die meisten Christen tun -, sondern auch gegenüber den Tieren (wir lassen Tiere leben, um unsere egoistische Genusssucht nicht durch den Mord an einem lebendigen und unschuldigen Wesen auszulassen, um Fleisch zu erhalten; wir leben vegan und/oder frutarisch) und der Natur (wir entladen unseren Müll nicht in der Natur, wir reißen nicht aus Langeweile an Blättern von Büschen oder Bäumen etc).

 

An dieser Stelle möchten wir gerne den französischen Dichter und Literaturnobelpreisträger Romain Rolland (1866-1944) zitieren: „Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selbst leidet?“

Nach Yahushuas Lehren und nach Yahushuas Wesen – der voller Mitgefühl und Liebe gegenüber ALLEN Geschöpfen Gottes war und gemäß realistischer und überlieferter und wahrer Textquellen selber veggie gelebt hat – ist ein Christ bzw. Nachfolger Yahushuas einer, der Leben erhält und bewahrt und nicht einer, der für seine Genusssüchte egoistisch denkt und handelt und sogar Folter, Missbrauch und den Tod eines anderen lebendigen und unschuldigen sowie mit dem Atem Gottes erfüllten Wesen billigend in Kauf nimmt und es ihn nicht weiter kümmert. Manche „Christen“ lachen sogar über das Leid der Tiere und amüsieren sich darüber. In unseren Augen einfach unfassbar!

 

Darüber hinaus sind wir der Ansicht, dass wir uns vom Irdischen lossagen müssen und für irdische Belange vor dem Gnadenthron Gottes bitten und nicht versuchen, aus eigenem Bemühen Dinge hier auf Erden zu verändern. Am Ende wird Gott den alten Himmel und die alte Erde zerstören und vom Himmel herab wird die Himmlische Stadt – das Neue Jerusalem – herniederkommen (siehe hierzu das Buch der Offenbarung in der Bibel). Wir legen unsere Hände aber nicht untätig in den Schoß und nehmen in Kauf, was auf Erden geschieht, sondern wir kommen zu Gott und bitten. So wurden schon viele böse Dinge auf Erden abgewendet oder gemildert. Natürlich sollten wir auch selber aktiv Dinge verändert, sofern dies möglich ist. Aber nur unter dem Gesichtspunkt, dass wir es für Gott und für die Schöpfung tun, aber nicht aus der bloßen Vorstellung der Erderhaltung, denn wir Christen wissen ja – wir bereits oben beschrieben -, dass diese Welt nicht ewig halten wird und wir uns nicht an weltlichen Dingen aufhängen sollen. Unser Denken muss losgelöst sein von der Erde und vorbereitet auf das, was vom Himmel kommt. Nur die wahren Heiligen und Gerechten Gottes verstehen das und werden unserem Auftrag folgen (alle anderen, die sich „Christen“ nennen, werden uns weiter verspotten und das wahre Leben und den wahren Auftrag Yahushuas nicht verstehen können); sie werden allen Belangen der Erde (u.a. die Politik) den Rücken kehren und damit zu Gott kommen und es in Seine Hände geben und nicht selber aus eigener Kraft gegen etwas ankämpfen, was nicht in ihrer Macht und in ihrer Bestimmung liegt und vergänglich ist, da Gott es ohnehin bald zerstören wird (Umweltschutz und Tierschutz, wie gesagt, davon ausgenommen, sofern dies nicht zur Erderhaltung dient, sondern um lebendige Wesen aus Knechtschaft, Folter und Tod zu befreien und damit den Auftrag Yahushuas der Liebe und des Mitgefühls Leben zu verleihen). Nur vegan oder frutarisch leben ohne diesen fundamentalen Sinn dahinter (Loslassen vom Irdischen und zwanghaften Daranheften) ist in unserer Gemeinde nicht erwünscht und willkommen bzw. es ist ein erkennbares Zeichen für einen wahren „Heiligen“ (Wort für die Gerechten Gottes), dass dieser neben der veganen/frutarischen Lebensweise sich auch wirklich vom Irdischen so weit es möglich ist (auch im Sinne von Abhängigkeit von irdischen Dingen, dass man so mehr inneren Frieden erlangt) losgesagt hat und sich vollkommen in den Willen Gottes ergeben hat und sich über Politik und über anderes Weltgeschehen oder über andere Menschen (etc) nicht weiter aufregt, sondern im Willen Gottes ruht.

So ist es auch mit unserem eigenen Fleisch, unserem Leib – dass unnütze und übertriebene Aufmerksamkeit und Pflege und Reinlichkeit an diesem Ausdruck dessen ist, dass wir uns noch nicht genügend losgesagt haben von dieser Erde. Wenn wir uns um unsere Seele genauso inbrünstig kümmern würden wie so mancher sich enorm um seinen Leib, sein gutes Aussehen, sein Outfit etc kümmerte, wären wir alle längst Heilige!

Ständiges Duschen/Baden/Waschen, sich schön anziehen (viel und übermäßiger Konsum von Kleidung, Schminke, Schmuck etc), schön stylen/schminken, gut duften etc ist ein deutliches Zeichen an jeden, der zu irdisch denkt und mehr den Leib als die Seele wäscht und sich mehr mit dem Fleisch als mit der Seele befasst. Ebenso schadet häufiges Baden/Duschen/Waschen der Umwelt/Natur, für die wir einstehen. Gott will uns die Sehnsucht nach der himmlischen Heimat ins Herz legen, wie er uns bereits die Ewigkeit ins Herz gelegt hat, sodass wir dafür brennen und uns von unserem Leib entfernen, sodass wir es immer ekelhafter und befremdlicher finden, in diesem zu wohnen. Er will uns so starken Ekel und so starke Ablehnung an unserem Leib geben, dass wir alles auf Erden in Nahrung und im eigenen Körper ablehnen und nur noch rauswollen aus diesem, raus zu IHM hin. Wenn wir es lieben, in unserem Leib zu wohnen, kann der Drang zu Ihm zu wollen, nicht genug reifen und wird kaum Bestand haben. Unser Leib ist zwar der Tempel des Heiligen Geistes laut Bibel, aber die Seele ist weit wichtiger als der Leib. Das vergessen viele Christen oft.

Wir laden alle so denkenden und so lebenden Heiligen (Gerechten) Gottes in der gegenwärtigen Endzeit zu unserer Gemeinde ein, um sich mit uns darauf vorzubereiten, bald in die Himmlische Stadt, dem Neuen Jerusalem, einziehen zu dürfen – wohl vorbereitet und ausgerüstet im Leib und im Geist vollkommen gereinigt!


In diesem Sinne segnen wir Euch von unserem ganzen Herzen. Amen, im Namen Yahushua ha-Mashiach, Halleluja. Gott mit Euch allen. Amen, im Namen Yahushua ha-Mashiach, Halleluja.

 

 [Info: Wir verwenden in unserer Gemeinde den originalen hebräischen Namen von Jesus - also Yahshua oder Yahushua - für all jene unter Euch, die hier etwas verwirrt sind, da stets der Name Jesus verwendet wird. Wir handhaben dies anders. Siehe hierzu der Unterlink "Der richtige Name von Jesus" beim Link "Wer ist Jesus?".]



Shalom,


Eure Veggie Church

von Melanie & Martin Schmidt

כנסיית וגי שלך על ידי מלאני ומרטין שמידט

Wer wir sind

Im Frühjahr 2017 kam nach monatelanger Überlegung die Idee, eine spezielle Veggie-Kirchengemeinde ins Leben zu rufen und diese zunächst als Onlinegemeinde zu führen, bis sich genug Gemeindemitglieder gefunden hätten, um bei der Gemeindegründung hin zu einer richtigen Präsenzgemeinde aktiv mitzuwirken. Diese Mitgliedersuche dauert noch an (Stand Oktober 2018).
Wir zählen uns zu den konfessionsübergreifenden freikirchlichen Gemeinden. Kern unseres Glaubens ist die Kraft des Heiligen Geistes (Ruach ha-Kodesh), mit dem wir leben, und der uns Geistesgaben schenkt sowie den Menschen immer mehr geistig reifen und wachsen lässt. Selbstverständlich stehen auch Yahushua ha-Mashiach und Gottpapa (Abba Yahuveh) im Fokus.

Wir wollen wieder so leben, wie es die Urchristen getan haben und daher zählen wir uns nicht unbedingt zu den "Christen" (die die moderne und von Menschen angepasste Form leben ohne auf Gottes Willen zu achten - sie haben ihren Glauben an ihre bequeme Lebensform angepasst), sondern zu den "Urchristen", die den Willen Gottes leben und das tun, was die ersten Christen bereits alle taten: von jeder Art Fleisch losgesagt und so rein und heilig leben, wie es nur möglich ist, ohne sich schuldig zu machen am Blutvergießen eines anderen Mitgeschöpfes! Zudem lebten die Urchristen noch recht jüdisch, denn ihre Wurzeln liegen im Judentum und so halten wir es auch und leben zum Teil jüdisch und feiern die jüdischen Feste (Rosh Haschana, Chanukka, etc) mit!

Der Schwerpunkt unserer Gemeinde liegt im Veganen und Frutarischen, daher die Bezeichnung „VeggieChurch“. Hierbei berufen wir uns auf den Anfang des Menschen, dem Anfang von allem – den Garten Eden. Der Mensch wurde von Grund auf nicht als Fleischesser geformt und die Tiere ebenso wenig. All das wurde erst durch den Sündenfall möglich. Doch der Geist kann nicht reifen, wenn der eigene Leib sich mit fremdem Fleisch (Körper, Leib, Leiche, Kadaver) „berauscht“ und die Seele dadurch erschwert und trunken wird; sogar teilhaftig ist am Mord und Blutvergießen dieses Tieres. Das ist weder rechtschaffen, noch christlich, noch anderweitig mit der Schöpfung und dem Wirken Gottes vereinbar.

Viele fragen uns dann: „Warum veggie? Das hat Gott nie gelehrt, das steht so nirgends in der Bibel, alle haben bisher Fleisch gegessen, Gott hat uns nach dem Sündenfall erlaubt, Fleisch zu essen.“ Ferner wirft man uns sogar vor, unsere Idee sei ein Fluch, wir seien vom Satan und wir lehrten schwere Irrlehren. Eine Irrlehre? – Wenn man das Leben schützt und bewahrt? Wenn man freiwillig und aus der Edelmütigkeit des menschlichen Wesens heraus darauf bedacht ist, das Leben anderer Geschöpfe zu schützen? Darüber hinaus glauben wir nicht, dass Satan besonderes Interesse an Tierschutz hat und sich darum sorgt, dass Tiere leben und gut gehalten werden können. Warum dies von Satan kommen soll, wenn man vegan lebt und lehrt, konnte uns bisher noch keiner sachlich und ordentlich erklären.

Zunächst einmal muss man zu Adam und Eva gehen in den Garten Eden. „Eden“ bedeutet „Wonne, Glückseligkeit, Himmel“ und im übertragenen Sinne so viel wie „Herrlichkeit“, das heißt, dass die beiden in der unmittelbaren Herrlichkeit und Nähe Gottes lebten, noch nicht durch Sünde von Gott getrennt waren, wie die späteren Menschen bzw. wie Adam und Eva zu späterer Zeit es waren. Wie war der Garten Eden? Er war voller Frucht, es gab kein Regen, keinen Wind, keinen Sturm. Alles war von sich aus fruchtbar und man musste nicht darauf warten, bis Früchte reif waren, denn in Gott ist alles bereits vorhanden und bereit! Alles wuchs und gedieh sofort, denn alles war voller Leben und es blühte prachtvoll! Und Adam und Eva lebten in Frieden und Harmonie mit sich, mit den Tieren, mit der Natur. Es gab nichts Böses, nichts Falsches, nichts Sündhaftes. Hätte man damals Adam und Eva erzählt, sie sollten doch eines der Tiere töten, damit sie mal Fleisch zu essen hätten, dann wären sie höchstwahrscheinlich schwer schockiert gewesen. Töten?? Ein Leben beenden und es dann auch noch aufessen?? – Im Garten Eden vor dem Sündenfall sowohl für Mensch als auch für Tier undenkbar! Warum? – Weil sie alle gut und edel waren und nur Früchte und Körner aßen und es ihnen genügte. Sie kannte es nicht anders. Es gab ihnen genug Kraft. Denn ihre wahre Kraft kam aus Gott, bei dem sie in Herrlichkeit und ganz nah an Seinem Herzen lebten. Stärke und Kraft stammt nicht aus Fleisch und dem Fett der Tiere, sondern aus Gott allein. Sie respektierten einander, sie liebten einander. Der Mensch jagte keine Tiere, die Tiere jagten keine Menschen.

Doch auch auf diese scheinbar ungenügende Erklärung unsererseits kennen hartherzige „Christen“ in einer Diskussion mit uns Gegenargumente, um zu beweisen, dass wir falsch leben und verflucht sind: „Ja, aber das war ja damals VOR dem Sündenfall! Jetzt geht es ja nicht anders, da wir unter Sünde leben müssen, sie ist nunmal da! Uns jetzt etwas vom Garten Eden zu erzählen ist schwachsinnig, denn hinterher kam Yahushua und der HAT Fleisch gegessen!“ Um auf diese Gegenargumente einzugehen, bedarf es einen Blick auf die verschiedenen Links hier auf unseren Seiten sowie in unser Gemeinde-Infobuch.

Das Zentrum dieser Gemeinde ist also primär die Sehnsucht nach dem Garten Eden bzw. dem Neuen Jerusalem und die Erhaltung des Lebens und dass dieses Leben wertgeschätzt wird, um Gott, unseren Schöpfer, nicht zu betrüben.

Wir Menschen brauchen kein Fleisch, solange wir nicht in der Antarktis leben oder an anderen Enden der Erde, wo es keine andere Möglichkeit der Nahrungsmittel gibt. Inzwischen ist uns allen so viel Ersatz an Fleisch gegeben und diese gab es schon immer durch Früchte, Körner, Blätter und vielem mehr. Nicht nur vegane Fertigprodukte sind ein Ersatz für Fleisch.
Fleisch zu essen ist ein erkennbares Zeichen für den Fluch des Sündenfalls. Wer möchte denn schon als Gotteskind freiwillig unter diesem Fluch leben? Oder ist es bereits solch eine Genusssucht wie Rauchen und Trinken geworden, sodass wir gar nicht mehr anders können und wollen, egal, ob Gott es gutheißt oder nicht?

Wir haben eine Vision von einer neuen Kirche (bzw. einer alten, wie sie Yeshua lehrte und wie die Urchristen sie auch lebten), die wie im Garten Eden lebt: fleischfrei, ohne Pelz und Leder (und nach Möglichkeit auch ohne Tierwolle) als Kleidung und sich dank Yahushua gegen die Sünde stemmen und so moralisch leben wie möglich. So möchte uns Gottpapa wieder haben, deshalb sandte Er ja Yahushua, damit wir von der Sünde befreit werden, der Ihn als seinen Herrn annimmt und Kind Gottes werden will.
Und allerspätestens im Neuen Jerusalem werden wir zwangsläufig so leben wie am Anfang – fleischfrei!

 

VOR dem Sündenfall erhielt der Mensch die Macht von Gott über die Welt und die Tiere IM GUTEN zu herrschen. Adam und Eva lebten mit Tier und Natur mit dem Wesen Gottes behaftet friedlich und harmonisch zusammen, keiner tötete und aß Fleisch - völlig undenkbar! In Eden waren die Menschen noch IN der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes und IHM ganz nah!
NACH dem Sündenfall erhielt der Satan die Macht über die Welt mit allem Drum und Dran IM BÖSEN zu herrschen. Die Menschen waren nun durch die Sünde vom Bösen durchdrungen, hatten das Wesen Satans angenommen und begannen, zu töten und Fleisch zu essen. Durch die Sünde trennten sich die Menschen von Gott und rissen sich ab von der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes. Sie waren IHM nun weit entfernt!
HEUTE ist es so, dass jeder, der sich auf Gott beruft und sich zu IHM bekennt, ebenso fleischlos wie am Anfang im Garten Eden leben MUSS, da er so vom Wesen Gottes durchdrungen ist, dass er nichts mehr vom Wesen Satans übrig hat und seiner Gelüste wie dem Fleischessen. Wer Yahushua annimmt, ist wieder mit Gott vereint und IN SEINER HERRLICHKEIT UND GEGENWART! Durch Satan kam das Fleischessen in die Welt und wer wahrhaftig zu Yahushua gehört, der hat das Wesen Yeshuas und kann nicht gleichzeitig durch Fleischkonsum noch mit dabei das Wesen des Satan beibehalten. Das passt nicht. Man kann nicht zwei Herren dienen. Dies hat schon Yahushua gesagt und so ist es richtig.

Wesen Yahushua: vegan/frutarisch.

Wesen Satans: Fleischessen.

Bist du vom Wesen Yahushuas oder vom Wesen Satans behaftet ... oder beides? Bei beidem solltest du dich JETZT für eine der beiden Seiten entscheiden. Entscheide weise!

 

Ebenso ist es unsere Vision, dass aus unserer Gemeinde ein großes Missionswerk wird und ein spezielles Kloster (siehe Link "Unser Kloster") sowie ein großes Glaubenszentrum für die Welt! Denn mit einer veganen Ernährung bekämpfen wir nicht nur fleischliche Gelüste und die Sünde und Satan, sondern auch den Welthunger, die Umweltzerstörung, die Tierausbeutung und so verhelfen wir dem Frieden und der Harmonie auf dieser Welt und das Ressourcen nicht länger vergeudet und ebenso ausgebeutet werden!